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Canton Vento 890 Standlautsprecher Vergleich

Der Standlautsprecher Vento 890 DC von Canton

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Canton Vento 890 TestDer Hersteller Canton stammt aus Hessen und ist ein Audiospezialist, der schon seit längerer Zeit sehr gute Lautsprecher produziert. Jetzt hat der Hersteller seine erfolgreiche Vento-Serie einer Verjüngungskur unterzogen. Ob dieses Unterfangen auch von Erfolg gekrönt ist, zeigt dieser Vergleich.
Schon von den ersten Vento Lautsprechern waren die Fachpresse, wie auch die Kunden durchwegs begeistert. Die nahezu perfekte Klangqualität setzte zusammen mit der Optik den Grundstein für den bis heute anhaltenden Erfolg.
Natürlich will auch die aktuelle Vento-Serie an diesen Erfolg anknüpfen. Der Chefentwickler von Canton, Frank Göbl, veränderte das Chassis minimal und auch die Frequenzweichen wurden optimiert. Diese kleinen aber feinen Änderungen sollen den Vento 890 DC noch etwas breitbandiger und dynamischer klingen lassen, als deren Vorgänger.
Durch das angepasste Netzwerk, zusammen mit der speziellen Schallführung der Hochtönerfrontplatte wurde das Rundstrahlverhalten des Lautsprechers nochmals verbessert. Jetzt haben auch die Zuhörer, die sich seitlich von dem Entertainment-System befinden, den vollen Klanggenuss.

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Hochwertiges Material

Die leichte und steife Membrankuppel der Hochtonkalotte besteht aus Mangan und Aluminium. Die Box ist über einen Meter groß und schafft so bis zu 40000 Watt. Um die sehr empfindliche Abstrahlfläche zu schützen, empfiehlt der Hersteller ein filigranes Metallabdeckgitter direkt vor dem Dom.
Aufgrund der Reflexabstimmung und der Doppelbassbestückung verfügt die 890 DC über eine perfekte physikalische Grundlage, die auch tiefste Bässe ohne große Verzerrungen wiedergibt. An diesem ausgewogenen Klang ist nicht zuletzt die patentierte Wave-Sicke von Canton beteiligt. Durch die mehrfach gefaltete Membranaufhängung aus weichem Gummi wird die steife Aluminiumkonusse gleichmäßig durch hubintensive Tieftonwandlungen geführt.

Der Klang überzeugt im Vergleich

Super Klang durch hochwertige MembraneIm Vergleich von Klang und Sound konnte die Canton Vento 890 DC mit satten und breitbandigen Tönen überzeugen. Die silbergraue Metallkalotte verwöhnt den Hörer im Hochtonbereich mit einem ausgezeichneten Auflösungsvermögen. Ihr Können hier, konnte sie besonders bei klassischer Musik unter Beweis stellen. Der Mitteltöner, der oben in der Schallwand eingelassen ist, bringt besonders Dialoge, Stimmen und Gesang besonders gut zur Geltung. Als das Just for you Albung von Gladys Knight eingelegt wurde, zeigte das Duo von Canton, welch lebendige Töne und welch Räumlichkeit diese Lautsprecher schaffen können. Die tiefe Stimme von Gladys Knight ist mitten im Raum zu vernehmen und es kommt einem fast vor, als würde die gute Dame direkt vor einem im Wohnzimmer stehen.

Hochwertiger Bass

Die beiden 20 cm Bässe sorgen für satte, voll klingende Bässe und auch bei höheren Lautstärken bleibt der Bass der Vento 890 immer sauber ohne zu wummern. Dies gelingt der Canton durch die spezielle DC Technologie, die tieffrequente Störungen im subsonischen Hörbereich zuverlässig herausfiltert. Dadurch wird die Basswiedergabe dynamisch und druckvoll.
Der Hersteller Canton schließt sich mit seiner Karat Serie dem Trend der schmalen Konstruktionen an, eine designerische Neuheit schuf der Hersteller jedoch mit seinem harmonisch verrundeten Vento 809. Der große Erfolg dieses Modells, war mit Sicherheit der Grund, warum Canton bei seinem Nachfolgermodell 890 lediglich einige Detailfragen optimierte und keine komplette Neukonstruktion auf den Markt brachte.

Bestandteile des Standlautsprechers

Druckvoller Bass im TestFrank Göbl setzte ein besonderes Augenmerk auf den Antrieb und die Membranen. Beim Hochtöner entschied er sich für eine Aluminium Mangan Legierung, welche steife, leichte und dabei weniger resonanzanfällige Membranen ermöglicht. Aus einem Blech wurden dabei der Schwingspulenträger und die Ein-Zoll-Kalotte gefertigt, dies verbessert nicht nur die Stabilität, sondern auch die Wärmeableitung. Die Wicklungen wurden kurz gehalten und sie bewegen sich ein einem relativ langen Magnetspalt, was der Fachmachmann Unterhangspule nennt. Durch diese Technik ist der Lautsprecher in der Lage hohe Hübe bei gering bewegter Masse zu vollführen. Ein Tandem aus Schall Linse und Waveguide hält das Abstrahlverhalten konstant und verhindert, dass die Kalotte nicht ihrer nach oben steigenden Eigenbündelung überlassen wird. So sorgen beide je nach Frequenz für eine Verengung oder eine Aufweitung des Abstrahlwinkels. Für die Mittel- und die Tieftöner wurde reines Aluminium verwendet, mit an Bord ist ebenfalls eine Unterhangspule, was für den Bassbereich nicht wirklich gewöhnlich ist. Die Vento-Serie besitzt ein nach hinten verrundetes Gehäuse damit im Inneren des Gehäuses keine stehenden Wellen entstehen, die über den Umweg des Reflexrohres oder der nicht so harten Membranen den Weg zum Hörer finden würden. Unter großem Druck werden sechs dünne Faserplatten großflächig zu dieser Form verleimt und diese Form erinnert an eine gebogene Staumauer, die besonders robust gegen Verwindung und Druck ist.

Vergleich mit KEF

Im Vergleich ist es für die Prüfer eine Herausforderung, die subtilen Unterschiede zwischen den Elektronik Komponenten zu erkennen, sowie große Differenzen, wenn zwei Boxen gegeneinander antreten. Die KEF XQ40 und die Canton Vento 890 klangen nahezu identisch, was davon zeugt, dass die Entwickler hier alles richtig gemacht haben. Die XQ überzeugte klanglich im Finale II der Wagner Oper Lohengrin im Punkto Opernbühne komplett und die Akteure hatten genügend Luft zu Atmen. Verglichen mit der Canton ging es hier etwas mitreißender und straffer zu. Es war im Vergleich eine wahre Freude zu hören, wie das dramatische Geschehen auf den Höhepunkt zuging und dabei kein einziger Ton verlorenging. Ebenso wie die KEF schaffte es die Canton den Hörer vergessen zu lassen, dass es sich hier nur um ein Lautsprechersystem mit einer CD im Player handelt, so stimmig, wie das gesamte Klanggeschehen wirkte.
Beim Vergleich im Klang erwies sich der Canton Lautsprecher als unglaublich wandlungsfähig. Bei dem Dire Straits Stück On every Street, bei dem weniger Klangfarbentreue und Bühnendarstellung benötigt wird, dafür aber mächtiger Druck im Bass und eine straffe Dynamik, versagte die Canton nicht. Die Vento konnte eher bei Bühnendarstellung und Klangfarbentreue überzeugen, aber beim Schub war sie zugunsten des Timings eher zurückhaltend. Strange Days von The Doors wurde wie das Stück des Top Gitarristen Steve Vai nicht ganz so sauber wiedergegeben.

Fazit unseres Vergleichs

Insgesamt glänzt das Lautsprechersystem von Canton mit einem sauberen und souveränen Klang, der bestimmt jedes Wohnzimmer zum Heimkino oder Konzertsaal werden lässt. Des Weitern ist das HiFi System mit modernster Technologie ausgestattet, welche für den hervorragenden Sound sorgt.

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